J and I and Me
2005-12-16
 
Viel hilft viel

Eine Fehlannahme ist immer noch erschreckend weit verbreitet: Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Dazu gibt es hier einen interessanten Artikel, der bezeichnenderweise aus dem Software-Entwickler-Paradis Google kommt. Wenn also solche Sachen dort passieren, wird es anderswo - vorsichtig gesagt - nicht besser sein. Diesen Trend gibt es bis zu einem gewissen Maße auch im Java Bereich. Das Commitment zu einem Application Server ist oft "strategisch", was auch sinnvoll ist, da es die Ablaufumgebung definiert. Von daher werden sich Open-Source Lösungen "von unten" durchsetzten, wie dies bei Betriebssystemen mit Linux schon der Fall war. Auch heute gibt es diese Ansätze, bei denen Geronimo oder ein anderer Open Source Application Server für die Tests verwendet wird und anschließend dann in Produktion ein kommerzielles Produkt läuft. Viel interessanter ist die Entwicklung bei Datenbanken, da hier HSQL den entscheidenen Vorteil hat, dass sie in-memory läuft und dadurch für Tests schnell aufbaubar und löschbar ist.

Hier hat Spring durch die leichte Integration in vorhandene Umgebungen und die flexible Verwendbarkeit unterschiedlicher APIs sicher die richtige Entscheidung getroffen. Wenn der Betrieb eben einen kommerziellen Application Server verwenden will, ist die mit Spring möglich. Soll es ein Open Source Server für Tests sein, geht auch dies. Vor allem ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass Spring sich bei den klassischen Themen wie Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit usw. auf eine externe Infrastruktur wie z.B. einen Application Server oder einen Web Server verlässt. Ich glaube aich, dass Application Server Hersteller dies verstanden haben. So denke ich, dass BEA genau in Richtung Betrieb, Administrierung usw. arbeitet und nicht mehr so sehr die einfache Verwendung für den Programmierer im Blick hat. Aus diesem Grund wird EJB 3 auch nicht so sehr von den Application Server Herstellern gepusht. Interesse haben vor allem Persistenz-Firmen wie Oracle und eben JBoss, die strategisch eben die Programmierer als wichtiger sehen.

Na ja, schauen wir mal, was dabei rauskommt...
 
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