J and I and Me
2006-06-15
  Spring One: Rod's Keynote Teil 1
Rod sprach dann über Spring und Interface21 (wenig überraschend). Auch hier war wieder die Ausrichtung zu sehen: Die meisten Leute bei Interface21 kommen aus einem Middleware-Hintergrund und nicht von einem Web-Hintergrund.

Dann zeigte er die Bedeutung von Spring: Laut Forrester verwendet eine Mehrheit der von ihnen interviewten Enterprise-Java-Anwender verwendet Spring. Spring ist mittlerweile im Enterprise angekommen und eine wichtige Skill für einen Entwickler.

Dann ging es weiter mit Case Studies. So sagt das europäische Patentamt, dass man mit Spring Dinge, die sonst Jahre dauern, in Monaten implementieren kann. Bekannt is mittlerweile das Beispiel des französischen Online-Steuer-Systems, dass ebenfalls mit Spring implementiert ist.

Dann gab es eine Case Study des IT-Direktors von Voca aus Großbritannien. Voca ist ein der Firmen, die im Hintergrund agieren und man dadurch nicht wirklich kennt, die aber spannende Sache machen. In diesem Falle handelt es sich um eine Firma, die Überweisungen zwischen Banken aber auch gorßen Firmen (derer 50000) macht. Sie macht pro Jahr 5 Mrd. Transaktionen für 4,5 Trillionen € und bewältigt damit 15% des europäischen Volumens. Maximal kommen 72 Millionen Transaktionen pro Tag vor. Dabei gibt es auch viele Validierungen, das ganze ist also nicht gerade trivial.

Sie haben das ganze vorher auf einer Mainframe-Umgebung aufgebaut und wollten schneller werden aber auch mehr Volumen abhandeln können. Dazu haben sie sich auf eine Java-Architektur mit den Markt-Führern committed: Oracle 10g, BEA WLS 8.1 und Sun F25k als Hardware. Am Anfang hatten sie Bedenken wegen Batches mit Java und wegen Open Source. Im Beriech Open Source vor allem wegen Unterstützung und Langlebigkeit - sind die Committer auch längere Zeit verfügbar?

Sie haben dann Spring eingeführt. Dadurch haben deutliche Produktivitätsvorteile ergeben, ohne dass es Performance-Probleme gab. Der aus seiner Sicht sonst zu beobachtende Nachteil, dass man mit vielen Ansätzen Produktivität gegen Performance-Probleme eintauscht, ergibt sich hier also nicht. Weiterer Vorteil ist die bessere Testbarkeit und der gute Support auch durch die Community. Im allgemeinen werden Probleme innerhalb von einem Tag gelöst.

Ergebnis aus seiner Sicht: Auch in seinem Bereich mit extremen Anforderung bezüglich Volumen und Zuverlässigkeit ist Open Source OK und sie arbeiten immer noch mit Marktführern: Bea, Oracle, Sun und eben auch Interface21....
 
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