J and I and Me
2006-12-23
  The Spring Experience: Designing for Multi User High Volume Applications in an Oracle Environment (Jim Clark)
In dieser Session ging es um Themen im Zusammenhang mit Oracle in Anwendungen mit hohen Ansprüchen an Verfügbarkeit und Performance. Das erste Thema war das Verhalten beim Ausfall einer Connection zur Datenbank. Oracle bietet dazu im Treiber selbst ein transparentes Fail-Over an. Dazu kommunizierte der JDBC-Treiber mit der Datenbnak. Wenn eine Connection ausfällt, wird sofort eine SQLConnection ausgelöst, damit die Anwendung reagieren kann. Anschließend werden dann die Ressourcen aufgeräumt und die Transaktion wird zurückgerollt. Falls ein ausgefallener Knoten wieder aktiv wird, wird einfach die Connection wieder zum Pool hinzugefügt. In der Anwendung muss man lediglich die OracleDataSource mit setConnectionCachingEnabled(true) und setFastConnectionFailover(true) entsprechend konfigurieren. Natürllich macht man das am besten in der Spring-Konfiguration... :-) Man kann dann mit OracleConnectionCacheManager.isFatalException(ex) herausfinden, ob eine Exception ein Fail-Over verursacht hat und kann dann die Aktion nochmal ausführen - dazu muss man dann den passenden Code schreiben.

Auf Ebene der Verbindungen wird auch ein Load Balancing ausgeführt. Auch hier kommuniziert der Treiber mit der Datenbank und wählt einen Knoten aus. Stehen keine Informationen zur Verfügung, wählt er zufällig einen Knoten aus. Per default teilt ist dieses Feature in der Datenbank allerdings allerdings ausgeschaltet, man muss es erst dort aktivieren, bevor es genutzt werden kann. Auf JDBC-Seite muss lediglich das Connection Fail Over aktiviert sein.

Für die Integration von Spring in den Oracle Application Server (OC4J) kann man eine managed DataSource benutzen, bei der man dann Transaktionen mit JTA verwaltet, oder man benutzt eine native DataSource mit nativer Transaktionssteuerung über die JDBC-Connection. Außerdem kann OC4J Spring als eine shared library verwenden, d.h. Spring wird nur einmal geladen und die jeweiligen Anwendungen nutzen dann diese eine Version. Oracle hat außerdem einen Dynamic Monitoring Service (DMS), den man durch Spring AOP mit Daten versehen kann und OC4J kann dadurch z.B. HTTP-Requests richtig routen und man kann ihn zum Beispiel mit JMX an und ausschalten.

Es ging dann noch um TopLink, den O/R-Mapper von Oracle. Hier empfiehlt sich die Nutzung von Named Queries, um die Optimierung der Queries zu erleichtern. Außerdem kann man Batch Reading und Joined Reading als Optimierungen verwenden. Weiter Möglichkeiten sind Lazy Reading und Lazy Cloning - dabei wird das Objekt erst dann kopiert, wenn es geändert wird.

Jim zeigte dann noch JDeveloper, die Entwicklungsumgebung von Oracle, und das dazugehörige neue Spring-Plug-In, das mittlerweile auch für Endanwender verfügbar sein sollte.
 
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