J and I and Me
2007-02-09
  JDBC Innovation in JDK 6
Wie man hier nachlesen kann, wird uns JDK 6 einige neue SQLExceptions geben. Das ist erstmal gut. Leider sind die SQLRuntimeExceptions, die mal geplant waren, inzwischen wieder aus der Spezifikation verloren gegangen. Das ist auch nicht wirklich verwunderlich, weil man durch diese Exceptions das Problem hatte, dass auf der einen Seite die checked SQLException steht, die man fangen muss, und auf der anderen Seite die unchecked SQLRuntimeException, die man nicht unbedingt fangen muss - das macht das Leben nur bedingt einfacher. Grundsätzlich sollten technische Exceptions aber RuntimeExceptions sein, weil man sonst die Anwendung dazu zwingt, auf technische Fehler zu reagieren, was sie nur in Ausnahmefällen kann. RuntimeExceptions sind besser geeignet, weil man sie auch in einen generischen Exception-Handler behandeln lassen kann, der z.B. wegen NullPointExceptions sowieso da sein sollte.

Dafür sind die Exceptions bei JDBC jetzt also genauer ausdifferenziert - wenn die Treiber denn mitmachen. Leider betriffft das nur JDBC, wenn man also mit Hibernate auf die Datenbank zugreift, bekommt man für dieselbe Fehler-Situation eine andere Exception.

Letztendlich kommt auch der zitierte Artikel zu dem Schluß, dass man dennoch Spring nutzen sollte. Warum? Weil


Und dann gibt es noch Dinge wie NamedParameterJdbcTemplate die das Leben weiter vereinfachen.

JDBC ohne Spring ist einfach keine gute Idee. Die interessante Frage ist nun, was das für JDBC heißt. Meiner Ansicht nach kann im JDBC-Standard selbst kaum noch sinnvolle Arbeit geleistet werden. Wenn man sowieso nicht mit JDBC direkt arbeiten kann, sondern eine Abstraktion wie Spring JdcbTemplate verwendet, macht eine Verbesserung der APIs keinen Sinn. Die neuen Features von JDBC 4 zur automatischen Umwandlung von Anfrage-Ergebnissen in Objekte, die eher in die Richtung von iBATIS gehen, sehe ich daher eher kritisch. Bei den Exceptions kann man wegen der Abwärtkompatibilität nicht viel machen, RuntimeExceptions zusätzlich einzubauen ist kaum sinnvoll. Der große Erfolg von JDBC ist, dass es JDBC-Treiber für praktisch alle Datenbanken gibt und JDBC daher eine gute Basis für all die anderen Java-Persistenzlösungen bieten kann.
 
Bookmark and Share
Comments: Kommentar veröffentlichen

<< Home
J for Java | I for Internet, iMac, iPod and iPad | Me for me

ARCHIVES
Juni 2005 / Juli 2005 / August 2005 / September 2005 / Oktober 2005 / November 2005 / Dezember 2005 / Januar 2006 / Februar 2006 / März 2006 / April 2006 / Mai 2006 / Juni 2006 / Juli 2006 / August 2006 / September 2006 / Oktober 2006 / November 2006 / Dezember 2006 / Januar 2007 / Februar 2007 / März 2007 / April 2007 / Mai 2007 / Juni 2007 / Juli 2007 / August 2007 / September 2007 / Oktober 2007 / November 2007 / Dezember 2007 / Januar 2008 / April 2008 / Mai 2008 / Juni 2008 / August 2008 / September 2008 / November 2008 / Januar 2009 / Februar 2009 / März 2009 / April 2009 / Mai 2009 / Juni 2009 / Juli 2009 / August 2009 / September 2009 / Oktober 2009 / November 2009 / Dezember 2009 / Januar 2010 / Februar 2010 / März 2010 / April 2010 / Mai 2010 / Juli 2010 / August 2010 / Oktober 2010 / Januar 2011 / Februar 2011 / März 2011 / April 2011 / Mai 2011 / Juni 2011 / August 2011 / September 2011 / November 2011 / Februar 2012 / April 2012 / Mai 2012 / April 2013 / Mai 2013 / Juni 2013 / Januar 2015 / Juli 2015 / Februar 2016 /

Links

Twitter
Google +
Slideshare
Prezi
XING
LinkedIn
Das Spring Buch


Feeds

Feedburner


Impressum
Betreiber und Kontakt:
Eberhard Wolff
Leobschützer Strasse 22
13125 Berlin
E-Mail-Adresse: eberhard.wolff@gmail.com

Verantwortlich für journalistisch-redaktionelle Inhalte:
Eberhard Wolff